Tag 21 - Standort Achalm

Am 17. Juli 2026 wurden bei 35°C im Schatten auf einem Südexponierten Standort auf 700 m ü.N.N. am Fuße der Schwäbischen Alb die Affolter gepflanzt. Sie wurden nach der Pflanzung kurz angegossen und mit Schattennetzen schattiert. Nach dem Angießen wurde auf eine Wasserzugabe verzichtet. Trotz der sehr schwierigen klimatischen Bedingungen (kein Regen und Temperaturen >30°C) wachsen die Sämlinge und die Begleitpflanzen sehr gut. Alle konnten einen kleinen Zuwachs verzeichnen. 

Tag 21 im Botanischen Garten Tübingen

Am Versuchsstandort im Botanischen Garten Tübingen wachsen die Sämlinge und Begleitpflanzen auch sehr gut. Auch hier waren in den 3 Wochen seit der Pflanzung Temperaturen über 30°C und kein Niederschlag. Hier gehts zum Video.

Tag 14 nach der Pflanzung - AGV Mössingen

Von allen drei Standorten sind jene auf dem OGV Gelände in Mössingen am marginalsten. Der OGV befindet sich auf einer ehemaligen Deponie - Wasserführende Schichten im Untergrund fehlen. Sobald das aufgeschüttete Material (Lettenkeuper) durch sommerliche Trockenheiten kein Wasser mehr erhält stehen die Pflanzen ohne Wasser da. Bei der Pflanzung viel auf, dass die im Herbst angelegte organische Schicht von den Niederschlägen des Winters und Frühjahrs feucht, das darunter liegende Material jedoch staub trocken ist. Vor diesem Hintergrund wurden die Affolter nach der Bepflanzung alle stark gewässert. 

Trotzdem gab es vereinzelte Ausfälle zu verzeichnen, die aber nicht auf die trockenen Standortbedingungen, sondern auf Schneckenfraß zurückzuführen sind. Die übrigen Sämlinge wachsen, allerdings verhaltener als auf den anderen zwei Projektflächen.