Potentialstudie und Booklet
Die Potentialstudie befasst sich mit Anpassungmaßnahmen für den Klimawandel im Streuobst. Hauptthemen sind Stabilisierung des Mikroklimas, Verbesserung Bodenfruchtbarkeit und Wasserinfiltration sowie -speicherung. Wie werden diese Bereiche erreicht? Durch die Stabilisierung des Mikroklimas, gezieltes Düngen, das Schließen von Nährstoffkreisläufen und vieles mehr.
Wer es ausführlicher mag liest den Endbericht, wer einen schnellen und auch visuell ansprechenden Überblick möchte genießt das Booklet.
Masterarbeit zu Abmoosen und Sämlingsaufzucht von Johanna Leußer (Universität Hohenheim).
Während die mit dem Klimawandel verbundenen Problemlagen im Streuobstbau erst seit vergleichsweise kurzer Zeit thematisiert werden, befasst sich die Forstwissenschaft bereits seit mehreren Jahrzehnten intensiv mit der Bewältigung klimabedingter Veränderungen. Wälder sind eines der ersten Ökosysteme, in dem die langfristigen Folgen steigender Temperaturen, veränderter Niederschlagsregime und neuer binomischer Schadfaktoren systematisch untersucht wurden und werden. Entsprechend umfangreich sind die dort aufgebauten Wissens- und Erfahrungsschätze im Umgang mit Unsicherheiten, langer Produktionszeiträumen und komplexen Wechselwirkungen zwischen Klima, Standort und Baumarten, Ähnlich wie in Wäldern bestehen zwischen Streuobstwiesen auch langlebige Gehölzstrukturen. Forschungserkenntnisse hinsichtlich ihrer zukünftigen Klimaresilienz sind jedoch rare. In der Publikation von Michael Schlitt und Janet Maringer werden deshalb forstwissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse systematisch genutzt, um Streuobstwiesen resistenter und zukunftsfähiger zu gestalten.