Der Mutterbaum der Sorte Blauluiken steht in der Nähe von Stuttgart auf fruchtbarem Ackerboden. Der Habitus und die Starkwüchsigkeit des Mutterbaums entsprechen denen anderer Luiken, jedoch beginnt die Blüte früher als bei diesen. Diese Sorte ist für Höhenlagen ungeeignet.
Die Luiken wurden in historischer Zeit vor allem in Württemberg angebaut. Es gab aber auch Verbreitungen darüber hinaus.
Luiken wurden in historischen Werken als Wurzelunterlage zur Anzucht von Wildlingen genannt.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Der diploide Böblinger Straßenapfel gedeiht am besten in frischem (mäßig feuchtem), kräftigem, kalkreichem Erdreich und bleibt in trockenem Sand- und Kiesboden unfruchtbar. Die Sorte scheint besonders für windige und exponierte Lagen geeignet zu sein.
Der diploide Börtlinger Weinapfel-Sämling wurde aus einem Mutterbaum in der Nähe von Stuttgart-Ditzingen gezogen. Der Mutterbaum, bei dem der Börtlinger Weinapfel einen Genanteil von über 70 % ausmacht, wächst seit über 140 Jahren auf gutem Ackerboden und ist ein gesunder und vitaler Baum mit einer späten Blüte, der sehr ertragreich ist.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Für die Sorte Bovarde ist ein guter kräftiger Boden erforderlich, da der Baum anspruchsvoll ist. Zudem darf der Boden nicht zu trocken oder nass sein, da sonst die Krebsanfälligkeit ansteigt. Die Sorte bevorzugt warme und geschützte Standorte.
Der Mutterbaum und seine Früchte zeigt die Merkmale der bekannten Sorte Bovarde.
Definitiv verifiziert ist der Baum aber noch nicht.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Sorte Brakeler ist eine starkwüchsige Regionalsorte aus Ostwestfalen.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide Sorte Falsche Schafsnase entspringt einem großen, gesunden Mutterbaum, der seit mehr als 100 Jahren bei Heilbronn wächst. Dieser Mutterbaum hatte in einem Jahr einen Ertrag von 3 Tonnen Äpfel, wobei die Sorte alterniert.
Die aus Rumänien stammende, triploide Apfelsorte Falscher Batuli wurde als Test gesät. Ergebnisse werden folgen.
Der Frankenbacher Dauerapfel ist eine diploide Heilbronner Regionalsorte. Die Äpfel dieser Sorte halten im Naturlager über ein Jahr. Die Sorte weist wenig Alternanz auf und ist ein Massenträger.
Der Gelber Bellefleur gedeiht in gutem, mäßig feuchtem Boden sehr gut. In trockenen Lagen leidet er jedoch stark unter Mehltau. Die diploide Sorte ist genügsam und kann auch in höheren Lagen angebaut werden. Sie ist winterhart und verträgt rauere Klimabedingungen.
Der Gelbe Bellefleur wurde in historischen Werken als Wurzelunterlage zur Anzucht von Wildlingen genannt.
Die diploide, französische, bittersüße Sorte bevorzugt tiefgründige, nicht zu nasse oder undurchlässige Böden. Ideal sind nährstoffreiche, etwas sandige Lehmböden mit einem nicht zu rauen Klima.
Bei der Ginger Luike handelt es sich um eine typische Luikensorte mit der späten Blüte Mitte Mai und dem hängenden, starken Wuchs. Es handelt sich um sehr gesunde Bäume aus Gingen/Fils, welche auch in rauen Lagen gedeihen.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Luiken wurden in historischer Zeit vor allem in Württemberg angebaut. Es gab aber auch Verbreitungen darüber hinaus.
Luiken wurden in historischen Werken als Wurzelunterlage zur Anzucht von Wildlingen genannt.
Die diploide (nicht gesicherte Aussage) Sorte Goldpärmäne wurde hier nur für Testzwecke gesät! Die Sorte wuchs anfangs stark und ist für warme bis mittlere Lagen geeignet.
Die Goldparmäne wurde in historischen Werken öfters zur Anzucht als Unterlagen genannt. Allerdings berichten viele Quellen, dass sie keine guten Stämme bildet und als Unterlage ungeeignet sind.
Der Hendunger Weißapfel ist eine alte, starkwüchsige, diploide Sorte aus der Rhön.
Der Heslacher Luiken ist, wie alle Luiken, sehr starkwüchsig, gesund und spätblühend (Mitte bis Ende Mai). Die diploide Sorte hat einen hängenden Wuchs und sattgrünes, lederartiges Laub.
Die Luiken wurden in historischer Zeit vor allem in Württemberg angebaut. Es gab aber auch Verbreitungen darüber hinaus.
Luiken wurden in historischen Werken als Wurzelunterlage zur Anzucht von Wildlingen genannt.
Die diploide Sorte Kasseler Renette gedeiht in verschiedenen Bodenarten, einschließlich leichten und schweren Böden, sofern ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Die Kasseler Renette ist gleichwohl für raue oder warme Gegenden geeignet, da die Sorte anpassungsfähig an unterschiedliche klimatische Bedingungen ist.
Der Kugelapfel hat seinen Ursprung in Esslingen. Früher war die Sorte südlich der Mainlinie und vor allemin Württemberg weit verbreitet, heute ist sie fast verschwunden. Die starkwüchsige, langlebige Sorte bildet hohe, breit ausladende Kronen und kann an vielfältigen Standorten gepflanzt werden, da sie wenig Ansprüche an Boden und Klima stellt. Am Stamm der Bäume befinden sich oft Sphäroplasten.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide Sorte eignet sich besonders für kühle Lagen und wächst bevorzugt auf mittelschweren Böden. Die Bäume sind starkwüchsig und tragen früh Früchte. Die Landsberger Renette (auch Reinette geschrieben) wurde häufiger in historischen Quellen genannt.
Der Lausitzer Nelkenapfel gilt als robuste, frostharte und mittelstark wachsende Sorte. Die diploide Sorte kann sowohl im Tiefland als auch in höhere Lagen angepflanzt werden und stellt mittlere Ansprüche an den Boden und die Wasserversorgung.
Der diploide Lindenbächler ist eine langlebige und ertragsreiche Sorte. Die Unterlage trägt im unteren Bereich eines hohen, mehr als 100 Jahre alten Tobiässler Baumes jedes Jahr kleine rote Mostäpfel. Die Keimrate beträgt annähernd 100%
Die Mutterbäume stammen aus dem Sortengarten der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg (Standort Liliental bei Freiburg i. Br.).
In historischen Werken wurde oft beschrieben, dass Äpfel aus dem Wald (Malus sylvestris) als Unterlage verwendet wurden; mit teils sehr unterschiedlichen positiven und negativen Bewertungen. Noch weitgehend unerforscht ist, wie sich die heutigen Malus sylvestris Herkünfte von jenen, die vor 150 Jahren in unseren Wäldern wuchsen unterscheiden.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide Sorte gilt als robust und ist auch für den Anbau in Höhenlagen geeignet, alterniert aber stark. Sie hat bis ins hohe Alter einen mittleren bis starken Wuchs. In Süddeutschland überstanden die Maunzen-Äpfel bemerkenswerter Weise Temperaturen unter -30°C (Winter 1928/29). Daraufhin wurde sie oft als Stammbildner eingesetzt.
Die diploide Sorte Oberdieks Renette stammt aus dem Raum Stuttgart. Oberdieks Renette ist schorfanfällig und hat anfangs einen mittelstarken Wuchs. Die Sorte bevorzugt offene Lagen und durchlässige Böden.
In historischen Werken als Stammbildner erwähnt.
Die sehr alte, diploide Sorte Plankenapfel stammt aus Fladungen (Rhön).
Die diploide Sorte Pomme d'Or bildet starkwüchsige, gesunde, frostharte Bäume mit regelmäßigen Erträgen von bittersüßen Cideräpfeln. Es handelt sich zudem um einen ausgezeichneten Stammbildner, welcher vereinzelt die Edelsorte überwächst.
Die Rote Sternrenette war in vielen Obstbaugebieten Deutschlands als robuster Baum verbreitet. Es handelt sich um eine diploide Sorte.
Die Sorte war früher v.a. in Mecklenburg verbreitet und bildet sehr große, gesunde Bäume, die frischen, nährstoffreichen Böden benötigen. Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Rotgestreifte gelbe Schafsnase eignet sich vor allem für Niederungen und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Die Sämlinge der diploiden Sorte wurden von Unterlagen der Müncheberger Apfelallee von 1805 gezogen.
Die diploide Sorte Schweizer Glockenapfel hat anfangs einen starken Wuchs und eignet sich für warme bis mittlere Lagen.
Die diploide Sorte Spätblühender Taffetapfel ist eine kräftig wachsende Sorte, welche bei verschiedensten Bodeneigenschaften gedeiht. Der Anbau kann auch erfolgreich auf Sandboden erfolgen.
In historischen Quellen als Sämlingsunterlage erwähnt.
Der Sportplatzapfel ist eine Sorte, die von einem robusten, starkwüchsigen und gesunden Baum in Hemmingen gezogen wurde.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide Sorte Tobiässler hat einen starken Wuchs und ist auch für Höhenlagen geeignet. Es ist eine Mostapfelsorte, die in der Ostschweiz weit verbreitet ist.
Der Unseldapfel ist eine äußerst starkwüchsige und frostharte Sorte. Die diploide Sorte stammt aus der Ulmer Gegend und wurde oft als Stammbildner verwendet.
Der diploide Urluiken ist eine sehr vitale und kräftig wachsende Sorte. Sie zeichnet sich durch einen stark hängenden Wuchs, eine ausgezeichnete Gesundheit, eine späte Blütezeit Mitte Mai sowie einen guten Ertrag aus. Die Sorte ist die “Mutter” aller Luiken und auch für raue Lagen geeignet.
Die Luiken wurden in historischer Zeit vor allem in Württemberg angebaut. Es gab aber auch Verbreitungen darüber hinaus.
Luiken wurden in historischen Werken als Wurzelunterlage zur Anzucht von Wildlingen genannt.
Der Weiße Wintertaffetapfel ist eine alte, weit verbreitete Apfelsorte, die fast überall in Deutschland und Österreich angebaut wurde. Die diploide Sorte wächst zu gesunden, kräftigen, großen Bäumen mit einer hochgewölbten Krone und etwas hängendem Tragholz. Es handelt sich um eine frostharte, spätblühende Sorte, die keine Ansprüche an die Bodeneigenschaften hat. Die Sorte eignet sich auch für windige und raue Lagen.
In historischen Quellen mehrfach als starkwachsende Sämlingsunterlage erwähnt.
Der Wildapfel aus Stubbendorf entspricht genetisch Malus sylvestris und wurde aus einem 300 bis 400 Jahre alten Ursprungsbaum gewonnen.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Sorte Wilder Wimsheimer Augapfel (klein) entspringt einem sehr gesunden Baum mit mehr als 15 Metern Höhe. Es handelt sich eventuell um Malus sylvestris.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Wimsheimer Augapfel Edelsorte ist eine sehr starkwüchsige Sorte. Sie bildet gesunde Bäume mit einem stark hängenden Wuchs, einer späten Blüte und schmackhaften Früchten.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Apfelbirne ist eine Sorte, die sehr gesunde, stark wachsende und klimaresiliente Bäume bildet. Nach derzeitigem Wissensstand bekommt sie keinen Birnenverfall (mündliche Mitteilung Th. Hepperle).
Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Sommerblutbirne bildet dicke, steil aufrecht wachsende Triebe aus und ist im Birnenverfallsgebiet frei von Birnenverfallssymptomen mit auffällig dunkelgrünem Laub.
In historischen Quellen wurden Blutbirnen als sehr starkwachsende Unterlagen verwendet.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Champagner Bratbirne ist eine diploide Sorte, die sich durch einen kräftigen Wuchs auszeichnet. Sie gedeiht besonders gut in hohen Lagen.
Mehrfach in historischer Literatur als starkwachsende Unterlage verwendet.
Die diploide Sorte Deutsche Nationalbergamotte ist mittel bis stark wachsend und für Krankheiten kaum anfällig. Sie ist jedoch nicht feuerbrandtolerant.
Bergamotten wurden in historischen Quellen mehrfach als starkwüchsige Unterlage erwähnt.
Die Gelbe uralte Tafelbirne ist eine uralte mittelfränkische Regionalsorte.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Gellerts Butterbirne ist eine diploide Birnensorte, die starkwachsende, hoch aufstrebende Bäume ausbildet. Sie bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Böden. Sie zeigt im Birnenverfallsgebiet keine Syndrome.
In historischen Quellen sehr häufig als starkwachsende Unterlage erwähnt.
Goldschmeckler K28, J25, RE ist eine Sorte, dessen Kerne von handbestäubten Blüten mit der Vatersorte Hasenbirne gezüchtet wurden. In einem Birnenverfallsgebiet zeigt die Sorte Hasenbirne ebenso wie die Goldschmeckler keine Anzeichen von Birnenverfall. Die Goldschmeckler bildet mittelstark wachsende Bäume, die auch für Höhenlagen geeignet sind. Die Hasenbirne ist starkwachsend.
Es ist die einzige Sämlingsunterlage in dieser Liste, die durch gezielte Bestäubung entstanden ist und deren Vater- und Muttersorte bekannt sind.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Grüne Jagdbirne gedeiht am besten in warmen, milden Lagen. Sie bevorzugt tiefe, nährstoffreiche Böden.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Hasenbirne zeigt keine Anzeichen von Birnenverfall im Birnenverfallsgebiet. Zudem bildet die Sorte gesunde Bäume mit einem starken Wuchs.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Jeremias Runde ist eine Lokalsorte aus dem Raum Heilbronn.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die triploide, stark wüchsige Sorte Karcherbirne ist für Höhenlagen geeignet und feuerbrandtolerant.
Die Sorte Kieffers Sämling bildet mittelstark wüchsige, gesunde und frostharte Bäume. Sie hat eine mittlere Feuerbrandanfälligkeit. Sie ist an den Boden nicht besonders anspruchsvoll, liefert aber bei günstigen Bodenverhältnissen und guter Wasserversorgung reichliche Erträge. Für den wärmeren Klimabereich, um ein gutes Ausreifen der Früchte zu ermöglichen.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide, stark wüchsige Sorte Kirchensaller wird standardmäßig als Unterlage genutzt. Jedoch ist die Sorte nur bei Birnenverfalltoleranten Sorten als Unterlage geeignet.
Kirgizskaja Zimnaja ist eine kirgisische Züchtung und soll für extreme Temperaturschwankungen geeignet sein. Die Sorte gilt als feuerbrandtolerant.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Knausbirne bildet starke, große Bäume mit hohen Kronen und ist sehr fruchtbar. Die Sorte gedeiht in verschiedenen Lagen und Böden, einschließlich rauer Gegenden. Früher war sie in Württemberg weit verbreitet.
Wird in historischen Quellen als starkwüchsige Unterlage erwähnt.
Die historische Birnensorte Köstliche von Charneux wurde als ausgezeichnete Tafel- und Wirtschaftsfrucht beschrieben. Die diploide Sorte bildet kräftige Bäume, die in verschiedenen Lagen kultiviert werden können. Sie gedeiht bevorzugt auf mittelfeuchtem bis trockenem sandigem und trockenem Lehm.
Wird in historischen Quellen als Stammbildner erwähnt.
Die Sorte Masselbacher Mostbirne aus Hohenlohe bildet sehr gesunde, spätblühende und ertragreiche Bäume. Sie hat wenig Ansprüche an Klima- und Bodeneigenschaften und gedeiht auch auf mageren Böden.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Mostbirnen wurden in historischen Quellen als starkwüchsige Unterlagen erwähnt.
Die Nashi-Birne ist eine stark wachsende Art (Pyrus pyrifolia), die im Birnenverfallsgebiet frei von Symptomen blieb.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide Neue Poiteau gedeiht bevorzugt auf guten Böden. Sie kann auch bei kühleren Klimabedingungen angepflanzt werden, da die Sorte beispielsweise auch in schwäbischen Höhenlagen vorkommt.
Wurde in historischen Quellen sowohl als starkwüchsige Unterlage als auch als Stammbildner erwähnt.
Die diploide Sorte Normannische Ciderbirne wurde bei einer Vielzahl der uralten Mostbirnen in der Region Stuttgart-Heimerdingen als Unterlage verwendet. Sie bildet starkwüchsige, vitale Bäume, die spät blühen. Die Bäume haben einen pappelartigen, steilen Wuchs, sind leicht feuerbrandanfällig und auch für hohe Lagen geeignet.
Normannische Ciderbirnen wurden in historischen Quellen als starkwüchsige Unterlagen erwähnt.
Die triploide Oberösterreichische Weinbirne bildet sehr große Bäume aus.
In historischen Quellen als starkwüchsige Unterlage erwähnt.
Die Remelebirne ist eine alte robust wachsende Sommerbirnensorte. Sie ist starkwüchsig, breit anbaufähig und anspruchslos bezüglich Klima und Boden – sie eignet sich auch gut für höhere Lagen.
Die triploide Ottenbacher Schellerbirne ist eine stark wachsende, gesunde Sorte. Sie bildet gesunde, große Bäume aus. Die Sorte wurde für Testzwecke ausgesät, da der Ploidiegrad nicht gesichert ist.
Die triploide Pastorenbirne ist anspruchslos gegenüber den Standorteigenschaften. Sie bildet gesunde, ertragreiche Bäume mit einem kräftigen Wuchs.
Wird in historischen Quellen mehrfach als Stammbildner erwähnt. Die Sorte wurde zu Testzwecken ausgesät, da der Ploidiegrad nicht gesichert ist.
Die Sorte Pöllauer Hirschbirne stammt von der Schneebirne (Pyrus nivalis) ab. Sie bildet stark wüchsige und gesunde Bäume.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Prevorster Bratbirne ist eine langlebige, mittelstark bis stark wachsende Sorte.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Schweizer Bratbirne ist eine uralte mittelfränkische Regionalsorte.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Sommerblutbirne ist eine diploide Sorte. Sie zeichnet sich durch ihren Blutbirnen typischen steilen Wuchs aus, wodurch sie als Stammbildner geeignet ist.
Es gibt verschiedene Sommerblutbirnen, welche oft durch ihr dunkelgrünes gesundes Laub auffallen.
Die Spiegelberger Würfelbirne (AN) ist eine uralte Most-Regionalsorte aus dem Rems-Murr-Kreis. Sie bildet sehr gesunde und wüchsige Bäume mit extrem tiefer Würfelrindenstruktur.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die diploide Sorte Stuttgarter Geisshirtle gedeiht in jedem Boden und bevorzugt warme Lagen. Sie kann jedoch auch in rauen Gebieten angebaut werden. Für eine langfristige Ertragsfähigkeit der Bäume sollten sie in einem guten Boden gepflanzt und regelmäßig gedüngt werden. Die mittelstark wüchsigen Bäume dieser Sorte gelten als gesund, frosthart und feuerbrandtolerant. Zeigt im Birnenverfallgebiet keine Symptome.
Die Träublesbirne bildet große, meist gesunde Mostbirnenbäume.
Baum und Früchte zeigen Merkmale der Träublesbirne. Definitiv verifiziert werden konnte der Samenspenderbaum noch nicht.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Truselbirne bildet gesunde Bäume und wird bereits als Stammbildner genutzt (Baumschule Pflanzlust)
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Samen wurden von der Wildbirne Nr. 72 aus dem Wildbirnenquartier der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg (Freiburg i.Br.) gewonnen.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Bäume der Sorte Wilde Eierbirne wachsen stark und bilden hochgebaute Kronen aus. Die Sorte trägt etwa jedes zweite Jahr reichlich und gedeiht in unterschiedlichen Böden. Der Anbau ist auch in raueren Lagen möglich.
In historischen Quellen häufig als starkwüchsige Unterlage erwähnt.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Sorte Wildling von Einsiedel wurde in Einsiedel bei Tübingen aufgefunden und gehört zu den Mostbirnen. Die sehr alten, kräftigen und hohen Bäume gedeihen auch in rauen Lagen und entwickeln dabei eine tiefreichende Pfahlwurzel.
Sie wurde in historischen Quellen als Stammbildner erwähnt.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt.
Die Wolfsbirne ist eine starkwüchsige und sehr langlebige Birnensorte. Sie gilt als ertragreich und eignet sich auch für ungünstige Standorte. Insgesamt ist sie wenig krankheitsanfällig, kann jedoch unter Umständen von Feuerbrand betroffen sein.
Der Ploidiegrad ist nicht bekannt